Ebola-Ausbruch im Kongo und in Uganda
- 22. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Mai
Seychellen aktivieren Notfallplan, geringes Risiko für die Bevölkerung
Das Gesundheitsministerium teilt der Öffentlichkeit mit, dass am 15. Mai 2026 ein Ausbruch der Ebola-Viruserkrankung (EVD) in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) gemeldet wurde. Uganda hat seitdem zwei importierte Fälle bestätigt.
Am 16. Mai 2026 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Situation zu einer „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ (PHEIC). Für Länder, die nicht an den Kongo und Uganda grenzen, darunter auch die Seychellen, wird das Risiko derzeit als gering eingeschätzt.
Vorsorgemaßnahmen
Der Ebola-Vorsorge- und Reaktionsplan der Seychellen wurde unter Berücksichtigung seiner wichtigsten Säulen reaktiviert, darunter:
Verstärkte Überwachung an Einreisehäfen, in Gesundheitseinrichtungen und Gemeinden
Verstärkte Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle
Bereitschaft zur klinischen Fallbehandlung
Übertragung und Symptome
Ebola verbreitet sich durch engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten einer infizierten Person. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 21 Tage.
Die Symptome können plötzlich auftreten und umfassen:
Fieber, Müdigkeit, Unwohlsein, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen
gefolgt von Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautausschlag
Beeinträchtigung der Nieren- und Leberfunktion
Hinweise für die Öffentlichkeit
Das Ministerium rät dringend von nicht dringenden Reisen in betroffene Länder ab. Die Bevölkerung wird aufgefordert:
auf gute Hygiene zu achten, einschließlich regelmäßigen Händewaschens
den Kontakt mit Personen zu vermeiden, die Symptome einer ansteckenden Krankheit zeigen
Das Gesundheitsministerium wird die Lage weiterhin genau beobachten und zeitnah über den aktuellen Stand informieren.
Quelle: Seychelles NATION Newspaper / Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums Bilder: CDC.gov





