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Verantwortungsvolle Tierhaltung: Ein Weckruf für die Seychellen

26. Aug.
1 Min. Lesezeit

Verantwortungsbewusste Tierhaltung ist die Grundlage des Tierschutzes – wenn wir uns nicht auf die lebenslange Pflege, die finanziellen Kosten und den Zeitaufwand einlassen können, die ein Haustier erfordert, ist es weitaus besser, es gar nicht erst mit nach Hause zu nehmen.


Die erschreckende Realität, dass mehr als 500 Rettungshunde in Tierheimen wie Pet Haven (350) und der SSPCA (über 150) zusammengepfercht sind, verdeutlicht einen kritischen Wendepunkt für den Tierschutz auf den Seychellen.


Diese erschreckend hohe Zahl „unerwünschter Tiere“ in einem kleinen Inselstaat beweist, dass der derzeitige Umgang mit Haustieren ohne sofortige, systemische Maßnahmen nicht nachhaltig ist.


So verlief das aufschlussreiche Gespräch, das die First Lady, Veronique Herminie, gestern Nachmittag mit der Führungsriege der Seychelles Pet Haven Society (SPHS) führte, als sie diese zu einem Höflichkeitsbesuch in ihrem Büro empfing.


Die Diskussion rückte die schutzbedürftige Population von Streunern und Haustieren auf den Inseln in den dringend benötigten Fokus.


Lokale Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie Pet Haven Seychelles arbeiten ausschließlich nach dem No-Kill-Prinzip, um vernachlässigte Tiere zu retten, zu rehabilitieren und in ein neues Zuhause zu vermitteln.


Leider lässt sich die Reife einer Gesellschaft daran messen, wie sie mit ihren schutzbedürftigsten Lebewesen umgeht – und wir können es besser machen.


Quelle: Office of the First Lady of Seychelles (facebook)


Auf dem Foto v.l.n.r.: Duniam Sinon, Veronique Herminie, Julia, Sheila Sicobo

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